Im Jahre 1996 machte der italienische Hirnforscher Giacomo Rizzolatti eine der bedeutendsten Entdeckungen der Neurowissenschaften. Eine Entdeckung, die leider nur zu den wenigsten Menschen durchgedrungen ist, denn wenn wir uns erst einmal ihrer Tragweite bewusst werden, verspricht diese uns ungeheure Entwicklungsmöglichkeiten.

Heute analysieren wir zwei Weltklasseathleten, die sicher dem einen oder anderen bekannt sind. Während der eine als Jahrhunderttalent im Tennissport galt, gelang es dem anderen trotz wesentlich ungünstigerer Voraussetzungen zum Jahrhundertsportler dieses Planeten zu werden. Doch der Reihe nach...

Bereits im frühen Kindesalter lässt sich erkennen, welchen Verhaltensweg ein Mensch einschlagen wird. So das Ergebnis einer Studie mit vierjährigen Kindern:

Dabei bekamen die Kinder vier Puzzle zur Verfügung gestellt. Nachdem Sie ein Puzzle gemeistert hatten, konnten die Kinder auswählen, ob sie anschließend lieber ein schwierigeres Puzzle zusammensetzen wollten oder ob sie das gleiche Puzzle noch einmal lösen wollten.

Im letzten Blogpost berichteten wir von Dr. Carol S. Dweck, die in Ihrem Buch „Mindset“, Menschen in zwei Gruppen einteilt. So unterscheidet sie zwischen Menschen mit einem auf Lernen ausgerichteten Verstand und Menschen, die kein Interesse am Lernen neuer Fähigkeiten haben.

Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, was Erfolgsmenschen im Gegensatz zu Durchschnittsmenschen anders machen? Warum schaffen es manche Personen sich an der Spitze zu etablieren, während andere ab einem bestimmten Punkt einbrechen? Die Antwort hierauf gibt Dr. Carol S. Dweck in Ihrem Buch „Mindset“:

Dabei unterscheidet sie auf der einen Seite Menschen mit einem auf Lernen ausgerichteten Verstand und auf der anderen Seite Menschen, die ihre Fähigkeiten für unabänderlich halten und daher kein Interesse an dem Lernen neuer Fähigkeiten haben. Die für das Lernen offenen Menschen gehen mit dem Grundgedanken des Meisternwolllens oder des „sich verbesserns“ an eine Aufgabe heran.

Nicht nur das Talent eines Schülers entscheidet über seinen zukünftigen Erfolg, sondern mindestens ebenso wichtig ist die Qualität seines Coaches! So lautet das Ergebnis einer aktuellen neurowissenschaftlichen Studie, welche in Social Neuroscience veröffentlicht wurde.

In dieser Studie wollten Forscher ermitteln, welche Lernmethode den nachhaltigsten Erfolg liefert. Dabei wurde eine Gruppe von Studenten der Case Western Reserve University innerhalb von 5 Tagen zwei verschiedenen Lernmethoden unterzogen.

"Die meisten Menschen sind bereit das ganze Leben über zu lernen, aber nur die wenigsten sind bereit, sich belehren zu lassen", so lautet ein berühmtes Zitat vom früheren englischen Premierminister Winston Churchill. Sicher auch heute noch zutreffend, da viele Menschen sich nicht nur nicht belehren lassen möchten, sondern auch weil vielen Menschen einfach die Zeit dazu fehlt.


Was aber wenn es möglich wäre, ein Instrument zu spielen, professionell zu zeichnen oder sogar eine neue Sprache zu lernen, mit nur wenigen Minuten konzentrierten Lernens möglich wäre? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Autor Josh Kaufmann.

 

Heutzutage verschwenden wir so viel Zeit für unnütze Dinge wie nie zuvor. Wir verbringen Stunden vorm Fernseher, surfen gedankenlos durchs Internet oder kommunizieren überwiegend über Zeit fressende Messanger-Dienste wie WhatsApp oder Facebook. Das schlimmste daran ist, dass wir uns hinterher beklagen, das unser Leben so stressig geworden ist.

Würden wir täglich nur 5 Minuten dieser Zeit für produktivere Dinge nutzen, wären das über 30 Stunden übers Jahr aufsummiert, die wir produktiver nutzen könnten. Wenn Sie jetzt zurückdenken, als Sie beispielsweise das letzte Mal die Wohnung oder das Haus entrümpelt haben und wieviel Zeit dies in Anspruch genommen hat, werden Sie feststellen, dass nach Abzug der Entrümpelungszeit noch viele weitere Stunden für ähnlich produktive Angelegenheiten übrig bleiben würde.

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